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Den Auftakt des Konzertabends gestaltete die Gemeinschafts-Jugendkapelle 4Music unter der Leitung von Simone Kutz und Christoph Mohr mit dem Musikstück "Fantasia" von Kurt Gäble. Im Anschluss wurden die Zuhörer mit dem japanischen Liebeslied „Genji Koto“ von Luigi di Ghisallo in eine fernöstliche Klangwelt entführt, bevor die jungen Musikerinnen und Musiker aus Fischbach, Eberhardzell, Rißegg und Rindenmoos mit dem Blues Rock "Make Music!" von Markus Götz nicht nur ihr Können unter Beweis stellten, sondern auch die Begeisterung und Freude an der Musik deutlich zeigten. Ihren Vortrag beendete die Jugendkappelle mit der Zugabe "Woodpeckers Parade" von Kees Vlak.

Der zweite Teil des Gemeinschaftskonzerts wurde vom Musikverein Fischbach unter der musikalischen Leitung von Manuel Zieher mit dem Stück „Fanfare, Arie & Farandole“ von Fritz Neuböck eröffnet. Der Musikverein feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen, weshalb den Zuhörern durch entsprechende Erläuterungen zwischen den Stücken dessen Geschichte, aber auch dessen Aufgaben und Ziele verdeutlicht wurden.
Das darauf folgende Stück, die „Suite on Celtic Folksongs“, bestach im ersten Satz durch seine akzentuierten Trommeln in Verbindung mit typisch keltischen Dudelsackmelodien. Der zweite Teil „Air“ wurde von einer gefühlvollen Piccoloflöte, gespielt von Sonja Zieher, angeführt und im Anschluss von einem irischen Tanz „Reel“ abgelöst. Dieser wurde trotz des flott gewählten Tempos präzise und dynamisch sehr ausgestaltet vorgetragen. Die Ballade „You raise me up“ widmeten die Musikerinnen und Musiker des Vereins anlässlich des Jubiläums allen Freunden und Gönnern, die ihm in den vergangenen 90 Jahren zur Seite standen und weiterhin stehen. Mit dem Stück „Copacapana“, arrangiert von Naohiro Iwai, wurde das Schlagzeugregister des Musikvereins ins Licht gerückt: In wechselnden, rhythmisch anspruchsvollen Solopassagen spiegelten sowohl die Bläser als auch das Schlagwerk die ganze Freude des Vereins an seinem langjährigen Bestehen wider und so mancher Zuhörer wurde davon angesteckt. Zum Abschluss folgte der bekannte „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik, ein weiterer Höhepunkt des erfolgreichen Konzertabends. Die Musikerinnen und Musiker bedankten sich bei den Zuhörern für das zahlreiche Kommen und den regen Applaus mit dem „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonin Dvorak, wodurch nicht nur der ein oder andere Klassikliebhaber noch auf seine Kosten kam, sondern abermals Zieher die Ausdrucksstärke seines Orchesters deutlich unter Beweis stellte. |